Jetzt haben wir seit drei Tagen wirklich Sommer, und weil ich die ersten beiden Sommertage mit der Harley unterwegs war, nehme ich heute die Vespa. Das ist damit dann zwar kein „Herumbollern“, aber das Vergnügen kommt dabei trotzdem nicht zu kurz.
Als kleinen Auftrag habe ich das erneute Auffüllen der Wasservorräte aus der Elisabeth-Quelle mit auf den Weg bekommen. Also halte ich mich in Richtung Marburg.
Das Anzapfen der Quelle ist ja mittlerweile Routine für mich, und diesmal hab ich auch rollergeeignete Taschen mit genommen. Da kann ich gleich ein paar Flaschen mehr auffüllen.
Anschliessend fahre ich die Lahnberge hinauf und besuche die Spiegelslust. Auffällig, wie viele PKW heute hier parken, aber mit dem Roller kann ich mich ganz nach vorn mogeln.
Der Blick von der Spiegelslust über Marburg bis weit ins Gladenbacher Bergland hinein ist grandios……
….. und noch besser ist er vom Turm der Spiegelslust aus. Und jetzt erkenne ich auch den Grund für die vielen PKW: Hier wird geheiratet, und ganz eindeutig kommen die Brautleute aus der Reiterszene.
Mit einem Blick auf den Turm der Spiegelslust verabschiede ich mich von dem schönen Ort und fahre jetzt direkt nach Marburg hinein. Aber das macht bei der Hitze wenig Vergnügen, so dass ich alsbald über Cölbe und Kirchhain wieder ins Land hinein fahre.
Im Amöneburger Becken finden sich erstaunlich viele Marterln, die fast ausnahmslos an schönen und ruhigen Orten liegen.
Ideal für eine kleine Pause mit Erfrischung.
Noch ein Blick auf das Schweinsberger Schloß und dann mache ich mich auf einen indirekten Heimweg. Am Ende der kleinen Reise waren das dann 150 Kilometer mit der kleinen Vespa.