Egon hat sich ja nun verpflichtet, das Frühjahrstreffen des MZ-Forums vom 27. bis 30.5 in Windhausen zu organisieren. Um den Besuchern einen hübschen Tourenvorschlag unterbreiten zu können, sind wir heute mit seinem Kleinwagen eine Route abgefahren, die schöne Landschaft, Einsamkeit und etliche Sehenswürdigkeiten bietet.
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Peanut & Kingsize
Hab ja neulich schon erwähnt, dass die Vibrationen der Sporty nach nur einem Jahr eine Schweißnaht am Kingsize-Tank aufgelöst haben. Seitdem fahre ich wieder mit dem originalen 8,5 Liter Peanut-Tank und der Kingsize wird repariert. Das aber gründlich und heute habe ich den geschweissten Tank zur Probe zurück bekommen. Bevor die Lackierung erneuert wird, muss ich die Passgenauigkeit testen.

Aber wie jeden Tag beginnt auch der heutige mit einer Hunderunde. Diesmal treffen wir auf einen Neuankömmling, und zwar auf diese wunderhübsche kleine Lady aus Spanien, wohl ein Mix aus Golden Retriever und Ibicenco. Yello ist sofort verliebt in die Kleine und so hat er mittlerweile beinahe in jeder Strasse eine Freundin. Wie ein alter Seeman halt.

…. und den frisch geschweissten Kingsize montiert. Passt perfekt, und jetzt achtet mal auf die massiven neuen Laschen! Vorn werde ich den Tank in Gummipuffern lagern und auch hinten wird versucht, die Vibrationen mit Gummi zu dämpfen. Jedenfalls kann der Kingsize jetzt zurück zum Lackierer, zu JP-Design.
Noch mal …..
Nach dem gestrigen Tag mit Traumwetter möchte ich das heut gern wiederholen. Das Wetter spielt mit und nach meinem Hundespaziergang kann es auch gleich los gehen. Mit derzeit nur einem Motorrad ist die Auswahl natürlich leicht und eine ausgewogene Verteilung erübrigt sich. Dennoch hätte ich noch gern ein zweites Maschinchen, wobei ich aktuell zwischen einer SV650 und einer Enfield EFI schwanke.

Der Hundespaziergang in der Früh beginnt etwas abenteuerlich: Kaum haben Yello und ich das Haus verlassen, sehen wir, wie ein großer Labrador auf der Straße herum läuft und die Autos zu Bremsmanövern zwingt. Zuerst glaube ich, es wäre Tommy, dann denke ich an Nala und dann gehen wir hin und schauen einfach nach. Es handelt sich um einen wildfremden Hund, der einen etwas verwirrten Eindruck macht. Yello und der Frwemdling mögen sich aber sofort. Dann erscheinen zwei Ladies, die den Hund übernehmen, Polizei, Tierheim und Tierarzt benachrichtigen und den Hund solange bei sich halten. Diese Angelegenheit ist jetzt in guten Händen.

Auf besonderen Wunsch einer Lady aus Berlin sollen heute Bilder vom jetzt schlankeren Yello gemacht und per WhatsApp in die Hauptstadt gehen. Dieser Versuch ist zwar nett, aber schlank wirkt Yello nicht gerade. Die sitzende Haltung ist einfach ungünstig.

Hier hingegen sieht jeder sofort, wie schlank der Bursche geworden ist. Prima, das Foto geht auf die Reise nach Berlin.

Jetzt aber aufs Zweirad! Das Wetter ist heut noch besser als Gestern, auf jeden Fall fürs Motorradfahren. Warm, diesig, ein bisschen bewölkt, einfach ideal. Ich lasse mich in die Wetterau treiben, halte nur zum Tanken in Nidda und fahre dann mehr als 50 Meilen ohne Pause – einfach weils schön ist. Erst hier am Windpark Vogelsberg halte ich kurz an und genieße den Blick zurück in die Wetterau sowie in den Vogelsberg und den Main-Kinzig-Kreis.
Ein paar Kilometer weiter in Birstein muß ich an einer Kreuzung halten und dabei fährt eine gewaltige Gruppe Motorradfahrer vorbei, mindestens 100 Maschinen. Ich mogele mich da hinein und fahre ein paar Kilometer mit. Allerdings sind da ein paar Übereifrige dabei, die mit gewagten Überholmanövern glänzen. Da schwenke ich besser in Richtung Grebenhain ab.

Am wiedereröffneten Oldtimer Cafe fahre ich vorbei – zu voll. Den Hoherodskopf lasse ich gleich links liegen, da stauen sich schon in Breungeshain die Autos, aber am Falltorhaus schaue ich kurz vorbei. Auf den ersten Blick wirkt der Treff total überfüllt, aber das liegt daran, dass einige Vögel einfach in der Einfahrt parken und dann in Gruppen die letzten Lücken versperren. Aber mit meinen Wolo-Hörnern gibt es Platz. Reinhard hat schon recht wenn er sagt: „Parken ist Charaktersache“.

Ein paar besonders schöne Kräder will ich haber doch zeigen: Die alte Ducati ist schon überirdisch schön.
Mindestens 2° Celsius
…… höher als im Vogelsberg ist die Temperatur in der Wetterau – meistens zumindest. Und wenn es heute schon im Vogelsberg um die 12 °C werden soll, kann es in der Wetterau nur besser sein. Keine schlechten Voraussetzungen also für die erste kleine Ausfahrt des Jahres 2016. Und dafür sind 15 Vespa-PS genug.

Gestern am Karfreitag war das Wetter ein einziges Drama: Regen von Morgens bis Abends und derart mies, dass es nur zu einer kleinen Runde mit der Falter-Maschine gereicht hat.

Heute dagegen sieht es schon auf dem morgendlichen Hundespaziergang sehr vielversprechend aus. Und ist es nicht auffällig, wiie schlank mein Kumpel Yello geworden ist? Schätze, wir haben ihn schon um 5 – 7 kg runter gebracht.

Um 13:30 bin ich dann mit der Vespa unterwegs – über das Horlofftal direkt in die Wetterau. Das Wetter ist in der Tat ein wahrer Traum, und die kleine Automatik-Vespa schnurrt brav vor sich hin. Hier bin ich bereits kurz vor Altenstadt.

Und was es im Vogelsberg und auch in seinen Randbereichen noch nicht gibt, sind blühende Büsche und Bäume. Hier aber gehts bereits los mit der Baumblüte.

Einen winzigen Stopp gibt es beim Kawasaki- und Vespa-Händler Dirk in Schotten, wo mir siedend heiss einfällt, dass hier noch ein paar bestellte Kupplungsteile für die Cosa auf mich warten. Die werde ich nächte Woche unbedingt abholen und damit den Cosa-Motor reparieren.
Ansonsten stehen neben den grünen Geschossen eine schicke W800 und ein paar Vulcan-Chopper im Laden. Alles andere ist wie immer nix für mich.
Heim geht es jetzt nach 100 km durch den Laubacher Wald, wo ich am Falltorhaus kurz anhalten will. Aber das lasse ich bleiben, denn der Parkplatz ist unvorstellbar voll, wie ich es noch nie erlebt habe. Und das noch vor dem 1.4. !
Die Elferbande
Für den heutigen Donnerstag ist ein richtiger Frühlingstag voraus gesagt. Das passt gut, denn nach ein paar kleineren Restarbeiten könnte ich dann am Nachmittag die erste Testrunde des Jahres drehen. Leider klappt das dann doch nicht ganz, denn vor das Schrauben haben die Götter einen langen Spaziergang mit Leihhund Yello gesetzt.

Tja, der erste richtige Frühlingstag des Jahres 2016 fängt schon morgens ganz prima an. Dabei sah es erst vor wenigen Tagen in Nieder-Ohmen so aus wie auf dem Foto. Ist keine zwei Wochen her.

Unterwegs in der Gemarkung treffen Yello und ich auf einen klitzekleinen Hund: Einen Chihuahua, der total cool ist und sich sofort mit Yello versteht.

Am Ende stehen wir in einer Gruppe von elf kleinen Chihuahuas, die kackfrech, aber gleichzeitig auch etwas ängstlich vor dem so viel größeren Yello sind. Nur der erste kleine Hund beteiligt sich nicht an dem Gekläff und marschiert statt dessen miit Yello und mir zusammen weiter. Bald darauf erscheint auch der Besitzer der Hundchen und ich erfahre, dass Hund Nr. 1, also der coole, der Rudelführer ist und die Gruppe souverän anführt. Lustige kleine Bande.

Zu Hause gehts dann schnell ab in die Werkstatt. Ich montiere die Krümmerbleche, stelle die Kettenspannung ein, verlege einen Entlüftungsschlauch und teste noch einmal alles durch. Soweit OK und dann kommt die Sporty raus aus der Scheune und es gibt frischen Druck auf die Reifen.

Und ganz wichtig: Die Gremlin Bell wird gereinigt und der Klöppel gangbar gemacht. Jeder echte Harleyfahrer weiß, welch hohe Bedeutung dieses Accessoir hat.

Und wo ich gerad dabei bin, bekommt auch die kleine Vespa neue Luft, eine Entstaubung und den ersten Start des Jahres. Als ich mit allem fertig bin und die Werkstatt wieder einigermassen aufgeräumt ist, ist die Zeit doch so weit fortgeschritten, dass aus der angedachten Testfahrt nichts mehr wird. Aber wir sind bereit, quasi tagtäglich.