Nach dem gestrigen Tag mit Traumwetter möchte ich das heut gern wiederholen. Das Wetter spielt mit und nach meinem Hundespaziergang kann es auch gleich los gehen. Mit derzeit nur einem Motorrad ist die Auswahl natürlich leicht und eine ausgewogene Verteilung erübrigt sich. Dennoch hätte ich noch gern ein zweites Maschinchen, wobei ich aktuell zwischen einer SV650 und einer Enfield EFI schwanke.

Der Hundespaziergang in der Früh beginnt etwas abenteuerlich: Kaum haben Yello und ich das Haus verlassen, sehen wir, wie ein großer Labrador auf der Straße herum läuft und die Autos zu Bremsmanövern zwingt. Zuerst glaube ich, es wäre Tommy, dann denke ich an Nala und dann gehen wir hin und schauen einfach nach. Es handelt sich um einen wildfremden Hund, der einen etwas verwirrten Eindruck macht. Yello und der Frwemdling mögen sich aber sofort. Dann erscheinen zwei Ladies, die den Hund übernehmen, Polizei, Tierheim und Tierarzt benachrichtigen und den Hund solange bei sich halten. Diese Angelegenheit ist jetzt in guten Händen.

Auf besonderen Wunsch einer Lady aus Berlin sollen heute Bilder vom jetzt schlankeren Yello gemacht und per WhatsApp in die Hauptstadt gehen. Dieser Versuch ist zwar nett, aber schlank wirkt Yello nicht gerade. Die sitzende Haltung ist einfach ungünstig.

Hier hingegen sieht jeder sofort, wie schlank der Bursche geworden ist. Prima, das Foto geht auf die Reise nach Berlin.

Jetzt aber aufs Zweirad! Das Wetter ist heut noch besser als Gestern, auf jeden Fall fürs Motorradfahren. Warm, diesig, ein bisschen bewölkt, einfach ideal. Ich lasse mich in die Wetterau treiben, halte nur zum Tanken in Nidda und fahre dann mehr als 50 Meilen ohne Pause – einfach weils schön ist. Erst hier am Windpark Vogelsberg halte ich kurz an und genieße den Blick zurück in die Wetterau sowie in den Vogelsberg und den Main-Kinzig-Kreis.
Ein paar Kilometer weiter in Birstein muß ich an einer Kreuzung halten und dabei fährt eine gewaltige Gruppe Motorradfahrer vorbei, mindestens 100 Maschinen. Ich mogele mich da hinein und fahre ein paar Kilometer mit. Allerdings sind da ein paar Übereifrige dabei, die mit gewagten Überholmanövern glänzen. Da schwenke ich besser in Richtung Grebenhain ab.

Am wiedereröffneten Oldtimer Cafe fahre ich vorbei – zu voll. Den Hoherodskopf lasse ich gleich links liegen, da stauen sich schon in Breungeshain die Autos, aber am Falltorhaus schaue ich kurz vorbei. Auf den ersten Blick wirkt der Treff total überfüllt, aber das liegt daran, dass einige Vögel einfach in der Einfahrt parken und dann in Gruppen die letzten Lücken versperren. Aber mit meinen Wolo-Hörnern gibt es Platz. Reinhard hat schon recht wenn er sagt: „Parken ist Charaktersache“.

Ein paar besonders schöne Kräder will ich haber doch zeigen: Die alte Ducati ist schon überirdisch schön.