Jaja, weiss ich doch. Und es war auch genau so geplant: In der Erwartung eines extrem heissen Tages will ich um 5:00 aufstehen, frühstücken und dann durch den kühlen Morgen bollern, solange es die Temperaturen zulassen.
Dummerweise ist erneut der innere Schweinehund zu stark für mich und so kommt es, dass ich einfach liegen bleibe und erst zur gewohnten Stunde aus den Federn komme. Weil ich aber ohnehin eine Kleinigkeit zu erledigen habe, starte ich gegen 8:30 die Enfield, erledige meine Angelegenheit und bollere anschließend noch 80 km durch das schöne Tal der Felda – ohne dabei auch nur ein Sträßchen mehrfach zu befahren.

Das Wetter ist perfekt: Sonnenschein, aber noch keine extremen Temperaturen. Es fährt sich einfach wunderbar. Hier schaue ich in das durch Moränen entstandene Tal zwischen Nieder-Ohmen und Elpenrod.

Unweit von Hainbach liegt meine private kleine Toscana. Und mitten in der Hitze dieses Sommertages glaube ich doch schon die ersten Anzeichen des Indian Summer zu erkennen.
Ab 10:30 wird es dann doch wieder extrem heiss, so heiss, dass jeder Stop zur Qual wird. Aber da bin ich auch schon wieder an der Tankstelle in Flensungen und damit so gut wie zu Hause. Waren aber wunderbare 80 Kilometerchen, und der Motor ist dabei auch gut warm geworden. Und so soll es sein.