Am Samstag Morgen mache ich mit erneut auf den Weg zum Schraubertreffen. Vorher sind jedoch diverse Besorgungen in Mücke und Grünberg zu erledigen, weshalb ich heute den MG nehme.

Zwei britische Autos nebeneinander am Penny-Markt. Wobei der neue Mini ja eigentlich kein echter Engländer mehr ist.

Am frühen Mittag laufe ich dann erneut beim Schraubertreffen ein. Die faulige Schwinge liegt immer noch auf den Arbeitsböcken und die Diskussion um die finale Lösung ist noch nicht beendet.

Mittlerweile sind weitere Schrauber und Beobachter eingetroffen und ich kann zu meiner Freude Heike und Waldi begrüßen…..

… ebenso wie Willi, Nils und Kutt, der als Überraschungsgast mit seiner Guzzi 430 km zurück gelegt hat, um dabei zu sein.

Die Schrauber haben inzwischen Parallel-Baustellen eröffnet und so werden hier gerade an Kutts Guzzi die Ventile eingestellt.

Derweil hat Achim mit Hilfe einer angeschweissten Mutter die Radlager aus dem Shadow-Vorderrad entfernt.

Dadurch hat Egon freie Bahn und kann die neuen Lager mit sanfter Gewalt einsetzen. Unnötig zu erwähnen, dass vorher die Nabe ordentlich erwärmt wurde.

Der sehnlichst erwartete Meister des Lichtbogens taucht auf: Arni hat mit seiner Junak die 250 km von Hameln problemlos zurück gelegt.

Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass ich diese Junak niemals vernünftig zum Laufen gebracht hätte.

Dennoch kann ich mich dem Charme des polnischen Böllers noch immer nicht entziehen und den lateinischen Ehrentitel unterschreibe ich sofort.

Probearbeit mit dem Plasma-Schneider. Aus dem T sollte eignetllich „Triumph“ werden, aber als das zu mühselig wurde, gab es kurzerhand ein Änderung in „MZ“.

Um mit zu vielen Köchen nicht den Brei zu verderben haben wir grundsätzlich mehr Zuschauer als aktive Schrauber.

Nebenkriegsschauplatz I: Kettenwechsel an der kleinen TS von Nils. Anschliessend reisst der Bremszug und muss komplett neu angefertigt werden.

Nebenkriegsschauplatz II: Nach dem Einstellen der Ventile bekommt die Guzzi eine richtige und vernünftige Masseleitung.

Die reparierte Achse passt perfekt, aber der Träger des Bremszylinders sitzt nicht gut. Nach etwas Richten und korrektem Anordnen der Distanzscheiben sieht die Welt aber schon viel besser aus.

Das Entlüften der Bremsanlage gestaltet sich schwierig. Die von Willi empfohlene Methode wird nur halbherzig befolgt – dabei hätte die 100%ig gewirkt – ich schwörs.

Ich muß wieder los und zur Goldenen Hochzeitsfeier von Uwe in die Grillhütte nach Münster fahren. Also heim mit dem MG und dann auf die Thunderbird gewechselt.