Auch das hat schon eine gewisse Tradition: Am Samstag oder am frühen Sonntag Morgen fahre ich nach Schotten auf die Besucherparkplätze. Die Motorräder der Besucher des Oldtimer Grand Prix sind eigentlich das interessanteste für mich.
Heute, also am Samstag, fahre ich zusammen mit Reinhard und Hubert nach Schotten. Wir erinnern uns alle drei daran, dass vor exakt einem Jahr hier in Schotten unser Triumph-Fieber begann. Wir haben vor allen möglichen Dreizylindern posiert und kurz darauf begann der Kauf von Trident und Thunderbirds. Mittlerweile sind insgesamt sechs englische Dreizylinder in unserem Besitz. Wir sehen und wissen also, dass das, was wir uns in Schotten wünschen, in Erfüllung geht. Also Vorsicht!!!

Startklar:: Unsere drei BritBikes sind bereit für die Fahrt nach Schotten, die aber mindestens 50 km lang sein muss. Kein Problem.

Ob Huberts neuer Wunsch auch in Erfüllung geht? Aber eigentlich will er gar keine Thunderbird Storm.

Weltreisende! Die R80 kommt mit leichten Gepäck aus dem Rheinland, die F800 dagegen ist bis über die Toppen geflaggt und kommt aus ….. Mücke. Egon liebt einfach sein Gepäck-Equipment.

Sehr schönes Gespann auf Thruxton Basis. Genau so, aber mit einer Thunderbird als Zugpferd, müsste mein Gespann aussehen.

Ein KS601 Gespann wurde mir gerade gestern angeboten – ich befürchte aber, dass ein grüner Elefant meine Möglichkeiten übersteigt.

Vater und Sohn aus RE und beide mit Triumph. Besonders gefällt uns (natürlich) der Scrambler mit dem Zardi-Auspuff. Auch ein hinzu kommender Bonneville-Fahrer kann uns dieses Bike nicht madig machen, obwohl er der festen Meinung ist, dass Triumph zwar schöne, aber technisch schlechte Maschinen baut. Angeblich können die nichts, ausser gut auszusehen. Diese Meinung kann ich nicht teilen.

Das Ende des Besucherparkplatzes. Der Eintritt würde pro Nase 15 € kosten, für alle zusammen also 45 €, was nach richtigem Geld fast 100 DM wären. Unmöglich, wir kehren hier um.

Neben der W650 und den Triumphs eine der wenigen möglichen Alternativen: Guzzi V7, hier als Version Cafe. Soundmässig den Triumph auf jeden Fall überlegen.

Zum Abscghied noch eine sportliche Triumph, und dann fahren wir auf den Hoherodskopf, um eine kleine Mahlzeit einzunehmen. In Schotten befinden sich nämlich alle Würstchenbuden innerhalb der Bezahl-Zone.

Auf der Weiterfahrt zeigt uns Hubert bei Stumpertenrod einen Energy-Container einer Gießener Firma. Der Container versorgt Baustellen mit Energie aus Windrädern, Solarpanels oder Diesel-Generatoren.

Zum Abschluß fahren wir auf den „Pickel“ nach Amöneburg, um dort am Marktplatz ein leckeres Eis zu futtern.

Auch unser Nachbar, eine englische Bulldogge, fühlt sich in Amöneburg wohl. Als ich am späten Nachmittag wieder zu Hause bin, habe ich zwar die obligatorischen 200 km nicht ganz geschafft, aber das ist eigentlich unwichtig.