{"id":1017,"date":"2010-08-18T09:18:48","date_gmt":"2010-08-18T08:18:48","guid":{"rendered":"http:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1017"},"modified":"2011-09-29T07:28:19","modified_gmt":"2011-09-29T06:28:19","slug":"altherrentour-mit-zwei-rotax-mz-in-die-steiermark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1017","title":{"rendered":"Altherrentour mit zwei Rotax-MZ in die Steiermark"},"content":{"rendered":"<p>Dies ist unser Reisebericht nach und durch \u00d6sterreich. Er beschreibt eine Altherrentour <span style=\"color: #333333;\"><span style=\"color: #333333;\">mit zwei Rotax-MZ in die Steiermark.<\/span><\/span><\/p>\n<p>Meine letzte grosse Motorradreise liegt lange, sehr lange, zur\u00fcck: Das war im Jahre 1982 und es handelte sich um eine 6000 km lange Skandinavienfahrt mit einer Honda CB 750 K2. Durch jahrelange Motorradabstinenz habe ich leider viele Jahre\u00a0verpasst, in denen sch\u00f6ne Reisen m\u00f6glich gewesen w\u00e4ren. Jetzt, in meinem zweiten Motorradleben, das 2006 begann, habe ich zwar viele Fahrten gemacht, aber richtige Reisen waren das nicht. Das soll mit dieser \u00d6sterreichreise wieder anders werden.<\/p>\n<p>\u00d6sterreich, wenngleich vor unserer Haust\u00fcr und vergleichsweise nah, ist mir nicht wirklich bekannt. Die paar mal, in denen ich das Land besucht habe, waren dienstliche Anl\u00e4sse und die waren entsprechend kurz und knapp. Durch J\u00fcrgen jedoch und vielleicht noch mehr durch die (bisher) virtuelle Bekanntschaft mit Gerhard aus der Steiermark sehe ich das Land anders und so haben wir diese Reise geplant. J\u00fcrgen hat durch fr\u00fchere Aufenthalte eine ganz andere Beziehung zu \u00d6sterreich und er ist in diesem Fall als die treibende Kraft zu sehen.<\/p>\n<p>Leider haben wir nicht allzu viel Zeit und deshalb packen wir unsere Rotax-MZ zun\u00e4chst auf den H\u00e4nger und fahren bis Passau. Diese langweilige und zeitraubende Anfahrt k\u00f6nnen wir uns in einem 10-Tage-Urlaub nicht leisten. 500 km An- und Abfahrt w\u00fcrden mit unseren Rotaxen jeweils 2 Tage dauern, wenn wir autobahnfreie Routen w\u00e4hlen w\u00fcrden. Und so viel Autobahn mit dem Rotax &#8211; das ist vollkommen gegen unsere Philosophie. Da erscheint die H\u00e4ngervariante doch als das kleinere \u00dcbel.<br \/>\nIn Passau werden wir Auto und H\u00e4nger irgendwo abstellen und dann gehts auf 2 R\u00e4dern weiter. Starten werden wir am 18. August ganz fr\u00fch am Morgen &#8211; um 3:00.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/steiermarklogo.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1018\" title=\"steiermarklogo\" src=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/steiermarklogo.jpg\" alt=\"Logo\" width=\"130\" height=\"87\" \/><\/a>Und so sieht unsere Grobplanung aus: Von Passau aus fahren wir die Donau entlang bis Linz, dann \u00fcber die Wachau und Nieder\u00f6sterreich. Irgendwo biegen wir in Richtung S\u00fcden, also in Richtung Steiermark, ab und kommen dann zu unserem festen Quartier beim Statteggerwirt am Rande von Graz. Dort bleiben wir 10 Tage, um dann \u00fcber das Eisenerz und das Salzkammergut zur\u00fcck nach Passau zu fahren. Dort werden die Rotaxe wieder auf den H\u00e4nger geladen und dann gehts ab nach Norden &#8211; ins heimische Hessen. In etwa so sollen <a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?attachment_id=1020\" target=\"_blank\">Hin-<\/a> und <a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?attachment_id=1021\" target=\"_blank\">R\u00fcckreise<\/a> ablaufen, aber nat\u00fcrlich sind wir flexibel und k\u00f6nnen die Planung jederzeit \u00e4ndern.<\/p>\n<p><a title=\"Reise in die Steiermark: Tag 1\" href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1027\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 1<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 18. August 2010: Die Anreise, die Donau, Linz und Nieder\u00f6sterreich<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1118\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 2<\/span><\/strong> <\/a>\u00a0&#8211; 19. August 2010: Wallfahrtsorte, H\u00f6llent\u00e4ler und die Steiermark<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1124\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 3<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 20. August 2010: Schraubereien, Engl\u00e4nder und andere Oldtimer<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1127\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 4<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 21. August 2010: P\u00e4sse, Almen und der Sch\u00f6ckl<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1687\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 5<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 22. August 2010: Ein Radrennen, der Kaiser-Josefs-Platz, im Puch-Museum und die Oststeiermark<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1691\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 6<\/span><\/strong> <\/a>\u00a0&#8211; 23. August 2010: Eine Reise in die Vergangenheit und ein richtig fauler Tag<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1694\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 7<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 24. August 2010: Die Weinebene, der grosse Regen und viel Kultur in Graz<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1696\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 8<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 25. August 2010: \u00dcber die S\u00fcdsteiermark nach Slowenien<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1700\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 9<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 26. August 2010: Eisenerz und das Salzkammergut<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/berni.fmode.de\/wordpress\/?p=1703\"><strong><span style=\"color: green;\">Tag 10<\/span><\/strong><\/a> \u00a0&#8211; 27. August 2010: R\u00fccksturz zur Erde &#8211; Servus \u00d6sterreich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Ende der kleinen Reise haben unsere Maschinen 2100 km mehr auf dem Tacho, J\u00fcrgens Emme sogar noch 300 km mehr. Das ist nat\u00fcrlich keine Weltreise, aber etwas mehr als meine \u00fcblichen Wochenendtrips ist das schon. Die Emmen mit ihren Rotax-Motoren haben uns nicht im Stich gelassen, wir sind niemals liegen geblieben. Und die notwendigen kleinen Schraubereien h\u00e4tten wir auch nicht missen wollen. Zu den 2100 km kommen dann noch 1000 km Anfahrt und R\u00fcckfahrt mit PKW und H\u00e4nger.<br \/>\nF\u00fcr die 2100 km hat mein Rotax 87 Liter Super gebraucht, was einem Verbrauch von 4,1 l\/100km entspricht. Das liegt unterhalb dessen, was ich im Vogelsberg brauche und ist sicher die Konsequenz der geringeren Geschwindigkeiten und nat\u00fcrlich meiner Bl\u00fcmchenpfl\u00fcckermentalit\u00e4t.<\/p>\n<p>\u00dcberrascht hat uns die Ersatzteilsituation f\u00fcr unsere Rotaxmotoren in \u00d6sterreich. Es ist quasi so gut wie nichts f\u00fcr den Rotax 504 oder den 506 zu bekommen. \u00d6sterreichische Kenner haben uns mehrfach auf Deutschland verwiesen, dort sei die Situation besser. Sehr sonderbar! Ich hab tats\u00e4chlich geglaubt, dass beim St\u00fctzpunkth\u00e4ndler f\u00fcr KTM noch nagelneue Motoren unter der Theke st\u00fcnden.<\/p>\n<p>Und eines ist klar: Unser Rotaxmotor ist f\u00fcr \u00d6sterreich eigentlich v\u00f6llig ungeeignet. Die Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkungen, verbunden mit der Gebirgslandschaft, f\u00fchren dazu, dass Du so gut wie immer im falschen Gang f\u00e4hrst. Eine ewige Schalterei ist die Folge. Hier w\u00e4re ein Motor angebracht, der durch l\u00e4ngeren Hub oder gr\u00f6ssere Schwungmassen sowie ein passend abgestuftes Getriebe gr\u00f6ssere Elastizit\u00e4t bietet. Gut, unser Rotax mit seinem Ursprung als Wettbewerbsmotor hatte andere Ziele, aber die Wahl von MZ f\u00fcr den 504 war wirklich nicht\u00a0optimal. Und dennoch mag ich diesen Motor!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dies ist unser Reisebericht nach und durch \u00d6sterreich. Er beschreibt eine Altherrentour mit zwei Rotax-MZ in die Steiermark. 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